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Das Fest findet im Umfeld der Ölmühle und des Restaurants Wern´s Mühle statt. Dabei werden Markus Keller und sein Team die Bewirtung auf gewohnt hohem Niveau übernehmen. Teil des Leinblütenfestes ist auch ein großer Bauernmarkt, der neben vielen anderen Produkten auch Speiseölspezialitäten anbietet. Darüber hinaus wir die Ostertalbahn an diesem Wochenende einen Zubringerdienst zur Wern´s Mühle anbieten. Die Organisatoren werden auf dieser Homepage zu gegebener Zeit über das vorgesehene Programm berichten. |
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8. Leinblütenfest in Ottweiler/Fürth Leinen und Leinöl bringt man selten mit dem Saarland in Verbindung. Doch diese Pflanze mit Doppelzweck hat hier eine sehr lange Tradition. Das belegen nicht zuletzt die unzähligen Straßen- und Flurnamen mit Bezügen zur alten Leinenkultur. Dieses Erbe gilt es zu bewahren, dachten sich Patric Bies von der Bliesgau-Ölmühle und Willi Wern von der Historischen Ölmühle und organisieren seit 2005 mit vielen freiwilligen Helfern das einzige Leinblütenfest in Deutschland. Am Sonntag, 8. Juli 2012 findet nun das achte Leinblütenfest rund um die Historische Ölmühle Wern im Ottweiler Ortsteil Fürth statt, zu dem die Veranstalter wieder weit über tausend Besucher erwarten. Neben Leinenkultur steht das Leinsamenöl als kulinarisches Highlight im Mittelpunkt dieses etwas anderen Volksfestes. Einst mit Wasserkraft zu Öl verarbeitet, gilt es heute wegen seines hohen Anteils an Omega-3-Fettsäuren zu den gesündesten und gesuchtesten Speiseölen überhaupt, denn es ist wegen seiner kurzen Haltbarkeit kaum im Handel erhältlich. Nur an diesem Sonntag können die Besucher „Leinsamenöl aus dem Saarland“ direkt beim Erzeuger erwerben und sich davon überzeugen, dass es sich bei Leinsamenöl um ein sehr wohlschmeckendes Gourmetöl handelt, so lange es frisch genossen wird. Zahlreiche Regionalvermarkter bieten weitere Köstlichkeiten rund um Leinen an. Ganztätig darf an kostenlosen Führungen durch die historische Wassermühle teilgenommen werden, die nach
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Der Gesangverein Liederkranz 1913 Fürth e.V.
Wichtige Akteure fürs Gelingen des Festes: Foto: Björn Heib
Nach über 50 Jahren wurde die Presstechnik
An den alten Maschinen hatten auch die Kinder ihren Spaß.
Gehört bei vielen schon zum privaten Speiseplan: Pellkartoffeln mit Quark und frischen Leinöl aus dem Saarland. |
Mehr als nur ein Tropfen Öl. Auf dem Leinblütenfest erfuhren Besucher alles über das traditionsreiche Leinsamenöl.
Die Geschichte vom hohen Ölpreis ist um ein spannendes Kapitel reicher. Zwar geht es nicht um das kostbare Rohöl, dafür um das köstliche Leinsamenöl. Das stand im Mittelpunkt des Fürther Leinblütenfestes. Doch nicht nur die Leinenkultur wurde beim diesjährigen Fest aktiv gelebt, denn es gab einen weiteren Grund zu feiern: Die historische Ölmühle der Familie Wern, einst ertragreichste Ölmühle des Saarlandes, befindet sich seit nunmehr 170 Jahren im Familienbesitz. Aus diesem Anlass wurden Führungen durch die Mühle, die bis zum Ende der fünfziger Jahre in Betrieb war, angeboten. „Dazu nimmt die Ölpresse, wie sie schon seit 1922 funktioniert, heute ausnahmsweise ihren Dienst auf“, freute sich Eigentümer Willi Wern. Doch bei dieser einmaligen Vorführung der Pressfunktion soll es keineswegs bleiben: „Wir planen, im Herbst mit der Produktion von Walnussöl zu beginnen“, kündigte ein stolzer Willi Wern an. Schließlich gab es auch für den Nachwuchs an diesem Tag einiges zu entdecken. So wurde ein Ponyreiten veranstaltet und die Kinder hatten die Möglichkeit, mit einer Handölmühle ihr eigenes Speiseöl zu pressen. Um dem historischen Charakter des Leinblütenfests gerecht zu werden, konnten die Besucher außerdem mit der alten Ostertalbahn anreisen, die exklusiv für das Fest die Strecke zwischen Ottweiler und Schwarzerden befuhr.
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Zeitungsartikel, Saarbrücker Zeitung |
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Weit über 1000 Besucher kamen
Mitorganisator Patric Bies
In der Ölmühle
Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl
Gemütliches Beisammensein Stand von Malis Leckereien
Leinsamenöl
Stand der Bliesgau Ölmühle |
Leinblütenfest bleibt einmaliges Erlebnis Der Leinen stellte einmal mehr seine Vielseitigkeit unter Beweis, denn er bildet den thematischen ?Aufhänger? für zahlreiche Regionalvermarkter aus der Region, denn neben dem gesunden, frischen Leinsamenöl aus der Bliesgau Ölmühle wurden Seifen, Leinenstoffe, Senf, Marmeladen, Wildspezialitäten, Ziegenkäse, Fleisch und Wurstwaren aus unmittelbarer Umgebung des Ostertals angeboten. Die Darstellung alter Handwerkskünste und alten Brauchtums unserer Vorfahren waren ebenso Highlights, wie die seltene Gelegenheit mit der Ostertalbahn nach Fürth zu kommen. Auf regionale Bezüge legen die beiden Hauptorganisatoren Willi Wern von der Ölmühle und Patric Bies von der Gesellschaft für nachwachsende Rohstoffe besonderen Wert, was sich nicht zuletzt im kulinarischen Angebot niederschlug. Denn neben den im Saarland üblichen Fleischgerichten wurde das, von der verstorbenen Naturheilerin Johanna Budwig propagierte, "gesündeste Essen der Welt" massenhaft ausgegeben: Pellkartoffeln mit Quark und Leinsamenöl.
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